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Seit über 45 Jahren für Sie da!



Die Ehe-, Familien- und Lebensberatung im Bistum Passau wurde 1969 in der Dreiflüssestadt gegründet.
Schritt für Schritt erfolgte der weitere Aufbau von Beratungsstellen in Altötting, Regen, Landau, Burghausen, Pfarrkirchen, Freyung, Simbach und Vilshofen.
Derzeit arbeiten 31 psychologische Beraterinnen und Berater in den beiden Beratungszentren Passau und Altötting, sowie in 7 Außenstellen.

Kampagne

Zeit zum Reden. Eine Kampagne der Ehe-, Familien- und Lebensberatung im Bistum Passau.

Die Ehe-, Familien- und Lebensberatung veröffentlicht Ende 2015 und Anfang 2016 die Werbekampagne "Zeit zum Reden" in Südostbayern. Alle Pfarreien des Bistums sind gebeten, die zugesandten Plakate auszuhängen. Im neuen Jahr werden neu geschaffene Kursangebote für „Zeit zum Reden“ angeboten.

Der psychologische Fachdienst mit neun Beratungsstellen und 31 Berater/innen unterstützt Paare und Familien mit über 12.000 Stunden pro Jahr. Unentgeltlich - zu über 80 % aus Kirchensteuermitteln.

Nur noch gut sechs von zehn Jugendlichen (63 Prozent) finden, dass eine eigene Familie fürs Lebensglück erforderlich sei. 2010 lag dieser Wert noch bei 76 Prozent (Shell-Studie 2015).

Hinter dieser Statistik verbergen sich Erfahrungen. Wie werden Kinder die Beziehung ihrer Eltern erlebt haben, dass ihnen eine dauerhafte Paarbeziehung und Familie zunehmend unwichtiger wird?

Gelingende Partnerschaften sind nachweislich die Basis für stabile Familien. Ein wesentlicher Faktor für die Ehestabilität ist die Kommunikation. Ohne das liebevolle Gespräch und die klärende Aushandlung wird eine Partnerschaft brüchig und leer.

Deshalb werden Paare nachweislich zufriedener, wenn sie sich „Zeit zum Reden“ nehmen. Wenn es jedoch zu spät scheint für das Gespräch, und die Beziehung verfahren ist, können Dritte durchaus helfen.

Studien zeigen, dass die Scheidungsbereitschaft durch „Zeit zum Reden“ und unterstützte Kommunikation um die Hälfte sinkt. Studien zeigen auch, dass Ehe-, Familien- und Lebensberatung nicht nur Krisenintervention, sondern Teil einer Paar- und Familienkultur sein können, die mit Dritten im geschützten Raum das Vorhaben „Ehe und Familie“ stärken und nähren.

Organisation der Kath. Ehe-, Familien- und Lebensberatung

Die katholische Ehe-, Familien- und Lebensberatung unterhält bundesweit 350 Beratungsstellen. Sie werden von den Bistümern der Katholischen Kirche in Deutschland finanziell und personell getragen, die dafür ca. 80% der Finanzmittel aufbringen. Neben der Beratung hat die Ehe-, Familien- und Lebensberatung gesellschaftspolitische und kirchenpolitische Aufgaben (seismographische Funktion).

In der Kath. Bundeskonferenz Ehe-, Familien- und Lebensberatung (KBKEFL) arbeiten die EFL-Referenten und Beauftragten der 27 Diözesen Deutschlands zusammen. Sie formulieren grundlegende Leitlinien der EFL-Beratung und Weiterbildung. Dazu ermöglichen sie die am bundesweiten Bedarf orientierte Weiterbildung zum/zur EFL-Berater(in) unter Beachtung der geforderten fachlichen Standards. Die KBKEFL bietet ein jährliches Fortbildungsprogramm. Der Fachausschuss Forschung betreibt in Kooperation mit Universitäten Projekte und Studien, besonders zur Untersuchung und Evaluation von Wirksamkeitsfaktoren in der Beratung. Auch auf Bayernebene ist die Ehe-, Familien- und Lebensberatung in der Landesarbeitsgemeinschaft Bayern (KLAG) zusammengeschlossen zum regelmäßigen fachlichen Austausch, zum Kontakt mit den Landesministerien und zum gemeinsamen Angebot der Onlineberatung.

Der Bundesverband katholischer Ehe-, Familien- und Lebensberaterinnen - und berater e.V. umfasst 700 Mitglieder. Sein Ziel ist die Kommunikation zwischen den Ehe-, Familien- und Lebensberaterinnen und -beratern, deren fachliche Qualifizierung, die Formulierung, Wahrnehmung und Vertretung der fachlichen, ethischen, rechtlichen und politischen Ziele, Interessen und Berufsfragen seiner Mitglieder. Die jährliche Jahrestagung und die Mitgliederzeitschrift fördern die fachliche Entwicklung.