Psychologischer Fachdienst der EFL bleibt geöffnet

19.03.2020

Die Ehe-, Familien- und Lebensberatung mit ihren neun Beratungsstellen im Bistum Passau bleibt auch in der Corona-Krise geöffnet.

Es würden zwar keine öffentlichen Gruppenveranstaltungen wie Seminare, Vorträge und Therapiegruppen mehr angeboten. Auch interne Gruppentreffen wie Fortbildungen und Supervisionen seien gestoppt, erklärt Höfl.

Die psychologische Beratung von Einzelpersonen, Paaren und Familien aber sei nach den hygienischen Leitlinien voll gewährleistet. Die Menschen müssen sich schnell auf veränderte Lebensbedingen einstellen. Helmut Höfl berichtet von ersten Anfragen etwa aus Familien, in denen die Stress-Last durch ungewohnte Nähe, veränderte Tagesstrukturen, durch Orientierungsmangel in der Krise und Ängste, ja Panik, an ihre Grenze kämen.

Die zwischengenerationale Zusammenarbeit zwischen Großeltern und Eltern in der Kinderbetreuung sei in vielen Fällen unterbrochen. Das setze Paare und Alleinerziehende vor spezielle Herausforderungen. Auch die wachsende Isolation und Einsamkeit belaste immer mehr Menschen, insbesondere solche mit Tendenz zu Ängstlichkeit und Unsicherheit. In solchen Situationen rücken Menschen zusammen und helfen sich gegenseitig.

Viele Familien schaffen diese Herausforderung in bewundernswerter Weise, so Rainer Weißl, der EFL-Regionalleiter in Altötting. Trotzdem wird es manchem auch zu viel werden, dann kann das persönliche Gespräch im Beratungsraum oder am Telefon guttun.

Dazu müsse in jedem Fall ein Termin vereinbart werden. Hausbesuche oder ungeregelter Parteiverkehr seien nicht möglich.

Die EFL-Beratung ist am Regionalzentrum Altötting wochentags zwischen 8.30 und 12.30 Uhr unter Telefonnummer 08671/1862 erreichbar. Hier kann vereinbart werden, ob es telefonischen oder persönlichen Kontakt geben soll.